Mai 31 2010

Das Massaker auf dem Meer…

…oder: Warum mein Mitgefühl sich in Grenzen hält…

Nachdem meine Tweets ein bisschen zu harsch und unverständlich waren hier nun der versprochene Blogeintrag:

Die bösen Israelis haben also mal wieder ein paar Leute hingerichtet.
Und dummerweise haben sie gleich noch einen Hilfskonvoi erwischt, mit angeblich unbewaffneten Passagieren.

Gut, bis hierhin ist die Geschichte wirklich nicht sauber.  Wenn die Passagiere wirklich unbewaffnet und unschuldig waren, ist der oben genannte Einsatz nicht verhältnismässig und meines Erachtens echt zu verurteilen.

Aber was man nicht vergessen darf:

Der Gazastreifen wird nachwievor als Kriegsgebiet angesehen, wer sich dorthin begibt, sollte sich des Risikos bewusst sein.

Desweiteren wurden die Schiffe mehrmals angefunkt und gebeten, den Kurs zu verlassen und sind auf ihrem Kurs geblieben. Wen wundert es also, wenn die Israelis leicht angesäuert waren?

Es ist doch so: Bereits in der Wachdienstausbildung in der schweizer Armee, lernt man, dass nach der mündlichen Warnung ein Warnschuss abgegeben und danach auf den “Angreifer” geschossen werden darf.

Klar sind Schiffe mit Hilfsgütern keine Bedrohung. Aber sind wir ehrlich: Woher will man heute wissen, ob ein Schiff, welches angibt, Hilfsmittel geladen zu haben, auch wirklich die angegebene Ware an Bord hat?
Und: Was würdet Ihr machen, wenn Ihr etwas bewacht, sich jemand diesem Objekt nähert und trotz mehrmaligem Auffordern nicht stehen bleibt? Ihn einfach weiterlaufen lassen? Obwohl er eine Bedrohung sein könnte?

Zudem gibt es Berichte in denen gesagt wird, dass die Passagiere die Militärs angegriffen haben. Wenn das stimmt, ist es schon fast wieder verständlich, dass geschossen wurde.

Also, bevor man nun die Israelis als einzige Schuldige hinstellt, sollte man auch hier mal nachdenken und, wie mir einer meiner Follower gesagt hat, differenzieren.

Fazit: Ich bin mir bewusst, dass meine Tweets ein wenig sehr extrem waren, ich verurteile den Übergriff, wenn die Passagiere wirklich unschuldig waren, aber ich habe auch ein gewisses Verständnis für die israelische Armee, welche im Prinzip nur ihren Job gemacht hat, wenn auch nicht korrekt.

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Mai 16 2010

Mein Fazit zum #bpt10

So, nachdem ich beschlossen habe, meinen Tagesbericht des Bundesparteitages in ein Fazit von allen drei Tagen umzuwandeln, tu ich das nun:

Was an ganz vorderster Stelle stehen muss: Die Betreuung der internationalen Delegation durch das Betreuungsteam war genial! Es gab gute Vorträge (bzw, einen hab ich mitgekriegt, die andern nicht) über diverse Projekte, ständig war jemand um unser Wohl besorgt und wir konnten sonst noch von einigen Dingen profitieren (Was ich ja immer noch nicht akzeptieren kann, ist, dass die JuPis uns keine Masseusen zur Verfügung stellten, aber da mussten wir halt durch :) )

Hiermit noch einmal ein grosses Dankeschön, an das Betreuungsteam, Ihr habt Eure Arbeit super gemacht!

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Mai 13 2010

Freunde


Licht am Ende des Tunnels?

Ursprünglich hochgeladen von Angrod.ch

Das Leben hält viele Prüfungen für jeden bereit. Die Frage ist nur, ob wir die harten Zeiten welche uns ereilen locker durchstehen können, oder ob wir uns davon runterziehen und beängstigen lassen.

Im Prinzip geht es im Leben meistens darum, aufzustehen, nachdem man zu Boden geworfen wird. Ganz gemäss dem Spruch: “Das Leben ist hart, zeig Ihm, dass du härter bist.”
Meistens gelingt einem das Aufstehen von alleine, aber hin und wieder braucht man Jemanden, der mitanpackt und der einem Mut zuspricht.

Viel zu selten denkt man dann daran, sich bei demjenigen dann auch zu bedanken und mit diesem Blogpost möchte ich darum all meinen Freunden danken, die mir immer Treu zur Seite stehen.
Jungs und Mädels, ihr seid die Besten!
Und auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind (was ja auch langweilig wäre), es ist immer wieder schön mit Euch!

Danke

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